Abteilung Aikido

Obwohl noch eine recht junge Kampfkunst, ist es erstaunlich, wie viele Links man findet, wenn man bei einer Suchmaschine "Aikido" eingibt. Über Seiten der Vereine, Verbänden, Steven Seagal ..., man findet unheimlich viel darüber. Daher möchte ich hier nicht noch einmal alles über die Kunst, den Begründer u.ä. aufführen. Ich beschränke mich auf das Aikido in unserem Verein.

Aikido_LogoSeit 1984 besteht im Bushido-Club Mayen e.V. die Sektion Aikido. Nachdem im Ju-Jutsu einige Lehrgänge über Aikido stattfanden, wurde das Interesse von Rüdiger Korneli und mir so stark geweckt, dass wir uns um eine Trainingsmöglichkeit umhörten. Wir erfuhren, dass seit kurzem eine Gruppe in Koblenz im Arashi bei Lothar Litsch unter Hans und Regina Merbach existierte. Nach einem Kontakt wurde eine weitere Gruppe in Mayen aufgebaut und so kam das Training auch bei uns mit einigen Leuten zustande.

Leider waren wir hier in der Eifel recht allein mit Koblenz, und so war von Anfang an das Fahren kreuz und quer durch Deutschland ein gewohntes Bild für uns. Ideal war es da noch, wenn wir zu unserem Meister nach Mainz konnten. Ivan Antonietti (4. Dan) war und ist für mich immer noch die treibende Kraft und meine Richtung im Aikido. Ebenfalls gilt unser Dank dem viel zu früh verstorbenen Karl Ehret. Mit Meister Ivan hatte ich eine sehr gute Lernmöglichkeit, die sich stilmäßig an Maitre Andre Nocquet orientiert. Leider sind nun beide herausragenden Aikidomeister  verstorben.

Da für uns nach einigen Jahren der Weg im DAB nicht mehr nachvollziehbar war, haben wir uns zur weiteren Entwicklung seit einigen Jahren dem FFAB  Group Ghaan in Frankreich unter Maitre Jo Cardot (6. Dan) angeschlossen. Leider verstarb er viel zu früh am 19.08.2004. Sein Aikido wird aber in einigen Gruppen immer weiterleben.

Vorab gab es schon über Lehrgänge in Frankfurt freundschaftliche Verbindungen zu Jean-Pierre Baron (5. Dan), die in gegenseitigen Besuchen in Mayen und Paris mehrmals im Jahr enden. Damit hatte unser Verein die Entwicklungsmöglichkeit, die vorher leider nicht gegeben war.

Durch den Tod von Maitre Cardot standen wir auch vor der Frage, wie es verbandsmäßig weiter gehen sollte bei uns. Wie auch Neuwied haben wir neben den neuen Ansprechpartnern beim FFAB Kontakte zu BdAs, Aikikai oder anderen Organisationen gesucht. Durch die Aiki-Jo-Kontakte von Detlev hatten wir dann auch schnell Kontakt zu Reiner Brauhardt.

Und seit 2006 sind wir damit im ACI organisiert. Unter Reiner Brauhardt können wir den Weg fortsetzen, den Jo Cardot uns vorgegeben hat. Eine freie Struktur und ein Lehrer, mit dem wir noch viel gemeinsam aufbauen können. Die ersten Lehrgänge sind mit ihm nun gelaufen und sowohl wir Lehrer, als auch die bisherigen Reaktionen der Schüler waren durchweg positiv.

 


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